
Von der Natur wurde Ligurien mit außergewöhnlichen Schönheiten reich gesegnet, doch nicht nur das: mit seinem extrem milden Klima hat es ein weiteres Privileg, das gleichzeitig die Grundlage ihres Tourismus bildet. Im Norden wird die Blumenriviera, die "Riviera dei Fiori", durch die Bergkette des Monte Saccarello geschützt, und an den Seiten reichen Gebirgsausläufer bis ans Meer. Durch diese geografische Situation ist es nie kalten Nordwinden ausgesetzt, wohingegen es seine tief ins Land reichenden Täler dem Mittelmeerklima erlauben, sich mild und wohltuend auszubreiten. Ein thermodynamisches Phänomen stellen die Luftmassen dar, die das Meer von Norden - dank der Gebirgskette - nur in großer Höhe und fast ohne Feuchtigkeit erreichen. Sie erwärmen sich auf dem Weg zum Meer und führen dort zu erhöhten Temperaturen. Dabei bleibt die Niederschlagsneigung gering, besonders zwischen Mai und Oktober. Damit genießt die Provinz ein günstiges, fast immer frühlingshaftes Klima, das nur selten von Nebel, Frost oder Schneefall getrübt wird. Die wenigen, auf Frühjahr und Herbst konzentrierten Niederschläge überschreiten 700 mm im Jahr üblicherweise nicht. Das Meer ist vorwiegend ruhig oder schwach bewegt und erlaubt daher an fast 300 Tagen im Jahr Fischfang und Wassersport. |